
Mittelmeerkrankheiten
So nennt man im allgemeinen Sprachgebrauch eine Gruppe von Erkrankungen, die vor allem im Mittelmeerraum auftreten und durch Sandmücken und Zecken übertragen werden.
Die bekanntesten sind Babesiose, Leishmaniose und Ehrlichiose. Jedoch wird im Allgemeinen Anaplasmose und Borreliose ebenso dazu gezählt, obwohl sie keine typischen Mittelmeerkrankheiten sind.
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Die Symptome sind sehr unterschiedlich und oft gravierend.
Manches kann im Akutfall unbehandelt einen tödlichem Verlauf nehmen und das ein oder andere wird medizinisch als unheilbar gesehen.
Hinweis: Akut-Versorgung nur durch einen Tierarzt !
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Bei Langzeitbehandlungen belasten die herkömmlichen Behandlungsmethoden den Körper des Tieres sehr und können durch die Bioresonanz auf lange Sicht teilweise reduziert werden.
Bereits mehrfach durfte ich nun erfolgreich verschiedene dieser Krankheiten harmonisieren, indem ich die Energie des Parasiten schwächte und parallel das Immunsystem stärkte. Denn wenn die Auswirkungen auf ein Minimum reduziert werden, kann der Körper gut damit umgehen. Eine Besserung durfte dabei schnell festgestellt werden.
LEISHMANIOSE
Herkunft
Durch Stiche von Schmetterlings- oder Sandmücken
Erreger
Parasitäre Einzeller (Leishmanien)
Auswirkung
Diese befallen dann Leber, Milz, Knochenmark und die weißen Blutkörperchen, wodurch die Immunabwehr gestört wird. Wenn nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann die Erkrankung tödlich verlaufen.
Symptome
Meist angeschwollene Lymphknoten, offene Hautstellen, überlanges Krallenwachstum, Gewichtsverlust trotz Appetit, Haarausfall um die Augen. Bis hin zu Nierenversagen.
Therapie
Zählt medizinisch zu den unheilbaren Krankheiten, wo nur die Symptome eingeschränkt werden können
EHRLICHIOSE > auch Zeckenfieber genannt
Herkunft
Eine Infektionskrankheit durch die Braune Hundezecke
Erreger
Bakterien Ehrlichien
Auswirkung
Sie befallen die weißen Blutkörperchen und wandern mit ihnen in verschiedene innere Organe, wo sie schwere Schäden anrichten können.
Symptome
Fieber, Atemnot, Erbrechen, Schwellung der Lymphknoten, Nasenbluten und Gewichtsverlust
Therapie
mehrwöchige Antibiotika-Gabe, welche die Verdauung stark belastet
BABESIOSE > auch Hundemalaria genannt
Erreger
Babesia canis
Herkunft
vor allem von Auwaldzecken und Braunen Hundezecken
Auswirkung
Einzellige Parasiten befallen und zerstören die roten Blutkörperchen eines infizierten Tiers – ähnlich wie Malaria-Erreger beim Menschen
Symptome
Fieber, Blässe der Schleimhäute, Blutarmut, Gelbsucht, dunkle Verfärbung des Urins
Therapie
Unbehandelt kann eine Babesiose-Erkrankung häufig akut verlaufen und innerhalb weniger Tage tödlich enden. Rechtzeitig erkannt stehen die Heilungschancen mit Malaria-Medikamenten
DIROFILARIOSE > Herzwurmerkrankung
Herkunft
Wurmlarven verschiedener Stechmückenarten
Auswirkung
Larven wandern über die Blutbahnen bis zum Herz, können dort bis zu 30 cm lang werden und schwere gesundheitliche Schäden verursachen
Symptome bei starkem Befall:
Atemnot, chronischer Husten, Gewichtsabnahme, sowie Funktionsstörungen von Herz, Lunge, Leber und Nieren
Therapie
In schweren Fällen ist eine risikobehaftete, chirurgische Entfernung der Würmer nötig
BORRELIOSE > ist keine typische Mittelmeerkrankheit
Herkunft
Gemeiner Holzbock
Erreger
Borrelien
Symptome
Fieber, Mattigkeit, Lymphknotenschwellung, Gelenkschwellungen, Lahmheit durch Gelenkentzündungen, Chronische Gelenkentzündung / Polyarthritis, Nierenentzündung als Spätfolge
Therapie
Als Folge einer infektionsbedingten Arthritis in den Gelenken kann Ihr geliebter Vierbeiner lahmen. Auch ein chronischer Verlauf mit schmerzhafter Polyarthritis ist möglich. Als Spätfolge der Infektion kann eine Nierenentzündung auftreten. In vielen Fällen verläuft die Borreliose beim Hund aber ohne erkennbare klinische
ANAPLASMOSE > ist keine typische Mittelmeerkrankheit
Herkunft
Wird durch den Holzbock übertragen. Ist somit hauptsächlich in Nordeuropa und nur wenigen Teilen Mitteleuropas bis etwa Nordspanien verbreitet. Nagetiere, Füchse oder Wildschweine übertragen die Bakterien beispielsweise auf die Zecken – bei der Verbreitung der Erreger über größere Distanzen spielen auch Vögel eine Rolle
Erreger
Anaplasmen
Auswirkung
Vermehren sich im Blut, reißen anschließend bestimmte Immunzellen (Granulozyten) auf und geben die Bakterien frei, sodass diese weitere Zellen befallen und sich über das Blut und die Lymphe im Hundekörper ausbreiten können. Die Erreger gehen dann in verschiedene Organe, insbesondere in die Milz, die Leber, die Lunge, die Nieren und das Herz des Hundes. Durch ihre Zerstörung von Immunzellen schwächen die Anaplasmen außerdem das Immunsystem des Hundes und machen ihn anfälliger für weitere Krankheiten
Symptome…gewöhnlich verzögert:
Abgeschlagenheit/Lethargie und Appetitlosigkeit, Fieber, punktförmige Blutungen in der Haut und Nasenbluten, blasse Schleimhäute, Lahmen aufgrund von Gelenkentzündungen, aufgeblähter Bauch und geschwollene Beine, Durchfall und Erbrechen, erhöhte Atemfrequenz, vergrößerte Lymphknoten, neurologische Anfälle oder Bewegungsstörungen, Lahmen aufgrund von Gelenkentzündungen, eher seltener: Husten und verstärktes Trinkbedürfnis
Therapie
Starke Antibiotika-Kuren über mehrere Wochen.
Heilung?
Hierzu gibt es unterschiedliche Informationen bzw Meinungen:
Von „Rechtzeitig erkannt ist Anaplasmose gut behandelbar“ bis „Es ist nicht genau bekannt, ob eine A. phagocytophilum Infektion wieder eliminiert werden kann. Vermutlich ist ein einmal infizierter Hund lebenslang infiziert und auch eine Therapie führt nicht zur Erregerelimination“.
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Noch mehr Informationen findest du in meinem kurzen Film.
Dazu je nach gewünschtem Kanal, bitte Bild anklicken.
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